Mehr Unterstützung für IT-Administration an Niedersachsens Schulen

Die niedersächsische Landesregierung und die kommunalen Schulträger haben eine Vereinbarung getroffen, die insbesondere die IT-Administration an Schulen nachhaltig stärken soll. Ziel ist es, den wachsenden Anforderungen durch die zunehmende Digitalisierung des Unterrichts gerecht zu werden und den Betrieb digitaler Endgeräte langfristig abzusichern.

Ein zentraler Bestandteil der Einigung ist die deutliche Ausweitung der finanziellen Beteiligung des Landes an den Kosten für IT-Administration. Künftig sollen Schulträger stärker entlastet werden, indem das Land zusätzliche Mittel für die Betreuung, Wartung und den Support der schulischen IT-Infrastruktur bereitstellt. Dazu zählt auch ein Zuschuss in Höhe von EUR 125 pro angeschafftem Endgerät, um den administrativen Aufwand besser abzudecken.

Darüber hinaus ist vorgesehen, die Finanzierung der IT-Administration dynamisch zu gestalten. Ab 2028 sollen die bereitgestellten Mittel regelmäßig an die Tarifentwicklung im öffentlichen Dienst angepasst werden, um steigende Personalkosten aufzufangen.

Mit diesen Maßnahmen soll eine verlässliche und professionelle IT-Betreuung an Schulen sichergestellt werden. Dies gilt als wichtige Voraussetzung für einen stabilen und effektiven Einsatz digitaler Technologien im schulischen Alltag.

Weitere Informationen in der Presseinformation des Niedersächsischen Kultusministeriums.

Digitale Endgeräte und der Kultushaushalt 2026

Mit dem Kultushaushalt 2026 treibt Niedersachsen die Digitalisierung in den Schulen deutlich voran. Rund 800 Millionen Euro aus Bundesmitteln fließen in die Ausstattung mit digitalen Endgeräten – beginnend mit dem 7. Jahrgang im Schuljahr 2026/2027, danach Jahr für Jahr weitere Klassenstufen. Ministerin Hamburg formuliert klar: Der Zugang zur digitalen Welt dürfe nicht vom Geldbeutel der Familie abhängen. Ein starker Mix aus Technik und pädagogischer Begleitung soll die Schülerinnen und Schüler fit machen – nicht nur im Umgang mit Geräten, sondern auch im verantwortungsvollen, kritischen Umgang mit Programmen und Angeboten.

Gleichzeitig erhöht der Haushalt die Mittel für Medienkompetenz auf insgesamt rund 12,9 Millionen Euro. So entsteht eine ganzheitliche Bildungsoffensive, die digitale Ausstattung mit pädagogischer Begleitung verknüpft. Der DigitalPakt 2.0 steht kurz vor dem Abschluss und stärkt diesen Bereich zusätzlich erheblich. Für Eltern, Lehrkräfte und Lernende bedeutet das: bessere Chancen auf zeitgemäßen Unterricht, mehr Sicherheit im digitalen Alltag und eine klare Brücke in die digitale Zukunft der Schule. Ein mutiger Schritt, der Lernen lebendiger, gerechter und zukunftsfähig macht – heute schon in morgen investieren.

Zur Pressemitteilung des Niedersächsischen Kultusministeriums