Qualifizierung „Filmbildung in der digitalen Welt“ startet im August 2026

Filmbildung in der Schule vermittelt jungen Menschen Bildkompetenz, etabliert und schult ihr cross-mediales Know-how in Theorie und Praxis. Als Methode, als Inhalt oder als ästhetisches Produkt wird der Film somit immer wieder zum Gegenstand schulischer Praxis. Durch die Produktion von Filmen ergeben sich unmittelbar Handlungsspielräume.
Motivationen der Schülerinnen und Schüler werden aufgenommen und rücken neben der Selbsttätigkeit, der Eigenmotivation und Selbstbestimmtheit den Film als formbaren ästhetischen Gegenstand ins Zentrum. Das Filmen selbst als kulturelles Handlungsfeld gilt es in der Qualifizierungsreihe »Filmbildung in der digitalen Welt« zu entdecken.

Die Qualifizierung zur Filmlehrerin / zum Filmlehrer wendet sich an Lehrende aller Schularten, -stufen und Fachausrichtungen mit Interesse am Film und Filmemachen und an der Umsetzung der damit verbundenen kreativen Prozesse in eigener schulischer Praxis. Alle Teilnehmenden führen im Verlauf des Kurses ein Filmprojekt in Eigenregie an ihrer Schule (im Unterricht oder in einer AG) durch. Die Qualifizierung umfasst acht Phasen im Zeitraum von August 2026 bis November 2027.

Die Anmeldungen können bis 31. Mai 2026 direkt über das Online-Portal der Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel vorgenommen werden.

Qualifizierung fördert Einsatz von 3D-Druck in der Bildungsarbeit

Das Medienzentrum des Landkreises Harburg hat eine Qualifizierungsreihe gestartet, die pädagogische Fachkräfte gezielt an den Einsatz von 3D-Druck in Bildungsprozessen heranführt. Ziel ist es, die wachsende Bedeutung dieser Technologie sowohl für die berufliche Orientierung als auch für kreatives und praxisnahes Lernen zu erschließen.

Die Fortbildung ist in drei Module gegliedert und richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter von Schulen sowie außerschulischen Bildungseinrichtungen, die im Tandem teilnehmen. Neben einer Einführung in die technischen Grundlagen erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, den 3D-Druck praktisch im DIGILAB des Medienzentrums zu erproben. Ergänzend dazu wird der Transfer in die eigene pädagogische Arbeit unterstützt.

Ein besonderer Bestandteil des Programms ist die Ausstattung der teilnehmenden Einrichtungen mit einem eigenen 3D-Drucker, sofern bisher kein Gerät vorhanden ist. Die hohe Nachfrage unterstreicht das Interesse: Die verfügbaren Plätze waren innerhalb kurzer Zeit vollständig vergeben.

Die Initiative zielt darauf ab, 3D-Druck als fächerübergreifende Methode in Unterricht und Bildungsangebote zu integrieren. Dabei stehen insbesondere die Förderung technischer Kompetenzen, kreativer Problemlösungen und anwendungsorientierter Lernformen im Mittelpunkt. 

Weitere Informationen auf der Seite des Medienzentrums des Landkreises Harburg sowie in der Medieninformation des Medienzentrums.