Podcast-Folge über Bildungsregionen und Bildungskoordination

In der Podcast-Folge SMM 092 sprechen die Podcaster Hans-Jakob Erchinger und Ben Quinkenstein mit ihren Gästen über Bildungsregionen und Bildungskoordination. Dafür haben sie folgende drei Gäste eingeladen: Prof Dr. Herbert Asselmeyer der Universität Hildesheim, Julia Koblitz aus der Bildungsregion Südniedersachsen, sowie Georgios Papadopoulos vom Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ).

Mit der Gremienarbeit der rund 80 Bildungskoordinierenden ist die Arbeit in den etwa 40 Bildungsregionen in ganz Niedersachsen erst möglich. Bildungskoordinatorinnen und Bildungskoordinatoren kommen immer dann ins Spiel, wenn für die Bildung von Kindern und Jugendlichen mehrere Personen oder Institutionen (Land, Kommune, Schule, Beratungsinstitutionen) zuständig sind. Immer wenn sie kooperieren wollen, bringen Bildungskoordinierende sie zusammen. Sie versuchen Qualität, Anregungen, Impulse einfließen zu lassen. Es geht also um den gemeinsamen Blick bei wichtigen gemeinsamen Themen.

Die Runde thematisiert mehrere Fragen, wie etwa „Was macht ein Bildungskoordinator?“, „Wie funktionieren die Bildungsregionen?“ oder „Warum sind Bildungsregionen so wichtig?“

Eine spannende Podcast-Folge, die in lockerer Gesprächsatmosphäre Zusammenhänge verständlich erläutert.

Studientag „Digitales in der kulturellen Bildung – Grundschulen“

Grundschullehrkräfte aufgepasst: Am 15. April 2026, von 10 bis 17 Uhr, gibt der 2. Studientag „Digitales in der kulturellen Bildung – Grundschulen“ im Medienzentrum Hameln-Pyrmont Einblicke in unterrichtspraktische Ansätze mit digitalen Mitteln für die Fachbereiche Musik und Kunst an Grundschulen.

  • Im ersten 90-minütigen Workshop-Slot um 10:30 Uhr geht es um Stop-Motion-Animation für die filmische Praxis im Kunstunterricht, kreative Vorlagen für die Grundschule mit Pages oder 4-Chord-Songs mit Garage Band,
  • im zweiten Workshop-Slot kann es um Klangcollagen mit einer App, digitales Zeichnen auf dem iPad oder die VHS-Kompetenzschmiede „Mein Instrumentenkundebuch“
  • das gehen und
  • im dritten Slot ab 15:15 Uhr können sich Teilnehmende entscheiden zwischen dem Erstellen eines Remixes, Stop Motion mit StopClip aus den kits.app tools oder der VHS-Kompetenzschmiede: Vektorgrafiken und T-Shirt-Druck.

Teilnahme und Verpflegung sind kostenlos (Reisekosten werden nicht erstattet).
Genauere Informationen sind im Flyer nachlesbar.

Anmeldungen sind über das Niedersächsische LernCenter (NLC) noch bis zum 02. April 2026 möglich. Interessierte können sich auch gerne darüber hinaus direkt bei Tilman Koenig (tilman.koenig(at)nibis.de) melden.

Qualifizierung fördert Einsatz von 3D-Druck in der Bildungsarbeit

Das Medienzentrum des Landkreises Harburg hat eine Qualifizierungsreihe gestartet, die pädagogische Fachkräfte gezielt an den Einsatz von 3D-Druck in Bildungsprozessen heranführt. Ziel ist es, die wachsende Bedeutung dieser Technologie sowohl für die berufliche Orientierung als auch für kreatives und praxisnahes Lernen zu erschließen.

Die Fortbildung ist in drei Module gegliedert und richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter von Schulen sowie außerschulischen Bildungseinrichtungen, die im Tandem teilnehmen. Neben einer Einführung in die technischen Grundlagen erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, den 3D-Druck praktisch im DIGILAB des Medienzentrums zu erproben. Ergänzend dazu wird der Transfer in die eigene pädagogische Arbeit unterstützt.

Ein besonderer Bestandteil des Programms ist die Ausstattung der teilnehmenden Einrichtungen mit einem eigenen 3D-Drucker, sofern bisher kein Gerät vorhanden ist. Die hohe Nachfrage unterstreicht das Interesse: Die verfügbaren Plätze waren innerhalb kurzer Zeit vollständig vergeben.

Die Initiative zielt darauf ab, 3D-Druck als fächerübergreifende Methode in Unterricht und Bildungsangebote zu integrieren. Dabei stehen insbesondere die Förderung technischer Kompetenzen, kreativer Problemlösungen und anwendungsorientierter Lernformen im Mittelpunkt. 

Weitere Informationen auf der Seite des Medienzentrums des Landkreises Harburg sowie in der Medieninformation des Medienzentrums.

Mehr Unterstützung für IT-Administration an Niedersachsens Schulen

Die niedersächsische Landesregierung und die kommunalen Schulträger haben eine Vereinbarung getroffen, die insbesondere die IT-Administration an Schulen nachhaltig stärken soll. Ziel ist es, den wachsenden Anforderungen durch die zunehmende Digitalisierung des Unterrichts gerecht zu werden und den Betrieb digitaler Endgeräte langfristig abzusichern.

Ein zentraler Bestandteil der Einigung ist die deutliche Ausweitung der finanziellen Beteiligung des Landes an den Kosten für IT-Administration. Künftig sollen Schulträger stärker entlastet werden, indem das Land zusätzliche Mittel für die Betreuung, Wartung und den Support der schulischen IT-Infrastruktur bereitstellt. Dazu zählt auch ein Zuschuss in Höhe von EUR 125 pro angeschafftem Endgerät, um den administrativen Aufwand besser abzudecken.

Darüber hinaus ist vorgesehen, die Finanzierung der IT-Administration dynamisch zu gestalten. Ab 2028 sollen die bereitgestellten Mittel regelmäßig an die Tarifentwicklung im öffentlichen Dienst angepasst werden, um steigende Personalkosten aufzufangen.

Mit diesen Maßnahmen soll eine verlässliche und professionelle IT-Betreuung an Schulen sichergestellt werden. Dies gilt als wichtige Voraussetzung für einen stabilen und effektiven Einsatz digitaler Technologien im schulischen Alltag.

Weitere Informationen in der Presseinformation des Niedersächsischen Kultusministeriums.