mobile.schule TAGUNG 2026

Die mobile.schule TAGUNG 2026 am 21./22. September bietet mit über 150 Workshops, Keynotes und Diskussionsforen ein umfangreiches Fortbildungsangebot zu aktuellen Themen der Unterrichts- und Schulentwicklung. Schwerpunkte bilden unter anderem Künstliche Intelligenz im Bildungsbereich, digitales und mobiles Lernen, Medienbildung, Inklusion sowie der kompetente Umgang mit Desinformation und Fake News.

Die beiden Veranstaltungstage finden wieder im HCC Hannover statt und setzen unterschiedliche Schwerpunkte:
Am Montag, 21. September 2026, von 8 bis 15:45 Uhr, verbinden sich Fortbildungsprogramm mit einer großen Ausstellung, mit zahl­rei­chen Part­ner­stän­den ein Ma­kers Be­reich, Lounge­-Be­rei­che, die zum Aus­tausch ein­la­den so­wie ein ab­wechs­lungs­rei­ches Vor­trags- und Fort­bil­dungspro­gramm. An die­sem Tag fin­det zu­dem das 7. Netz­werk­tref­fen für Schul­trä­ger aus ganz Deutsch­land statt.

Am Dienstag, 22. September 2026, von 9:30 bis 14:45 Uhr, stehen ex­klu­si­ve Work­shops, Ver­tie­fungs­for­ma­te und in­ten­si­ve Net­wor­king-Mög­lich­kei­ten im Mit­tel­punkt. An die­sem Tag geht es um Aus­tausch, Pra­xis und ge­mein­sa­mes Wei­ter­den­ken.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der 1:1-Tablet-Ausstattung an niedersächsischen Schulen. Schulleitungen und Lehrkräfte erhalten hierzu ein umfassendes Beratungs- und Informationsangebot – von organisatorischen und technischen Fragen bis hin zu praxiserprobten Konzepten für den pädagogisch und didaktisch wirksamen und nachhaltigen Einsatz digitaler Endgeräte im Unterricht. Darüber hinaus informiert das NLQ in eigenen Veranstaltungsformaten über zentrale landesseitige Angebote wie AIS.chat, moin.schule und die Niedersächsische Bildungscloud (NBC) und zeigt konkrete Einsatzmöglichkeiten für Schule und Unterricht.

Die mobile.schule TAGUNG bietet sich für die Durchführung einer schulinternen Fortbildung bzw. eines pädagogischen Tages an. Die hierfür geltenden schulischen und organisatorischen Voraussetzungen sind von der jeweiligen Schule zu berücksichtigen. Die Veranstaltung kann von Kollegien auch genutzt werden, um sich gemeinsam mit aktuellen Entwicklungen auseinanderzusetzen, individuelle Fortbildungsschwerpunkte zu setzen und Impulse für die weitere Schul- und Unterrichtsentwicklung zu gewinnen. Für die Teilnahme wird eine personalisierte Fortbildungsbescheinigung ausgestellt.

Den NLQ-Stand finden Sie im HCC in der Eilenriedehalle in der Zone F.

Eine Anmeldung ist unter über die mobile.schule-Seite oder per E-Mail möglich.

ICILS-Studie in Deutschland unter neuer Leitung

Seit Frühjahr 2026 liegt die nationale Verantwortung für die internationale Vergleichsstudie ICILS (International Computer and Information Literacy Study) beim DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation in Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum. Zuvor koordinierte die Universität Paderborn die deutschen ICILS-Zyklen 2013, 2018 und 2023. Mit dem institutionellen Wechsel startet die Vorbereitung auf ICILS 2028; Ergebnisse werden 2029 erwartet.

ICILS wird von der IEA international koordiniert und erfasst im Fünfjahresrhythmus die digitalen Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern der 8. Jahrgangsstufe im Ländervergleich. Im Fokus stehen zwei Bereiche: erstens computer- und informationsbezogene Kompetenzen (z. B. Informationen recherchieren, kritisch bewerten, verantwortungsvoll nutzen), zweitens Kompetenzen des Computational Thinking (algorithmisches Denken, Problemlösen). Ergänzend erhebt die Studie umfangreiche Kontextdaten zu Schulausstattung, Unterrichtsnutzung digitaler Medien sowie Einstellungen von Lehrkräften und Lernenden.

Für Bildungspolitik, Schulen und Unterricht liefert ICILS eine belastbare empirische Grundlage: Sie macht Stärken, Schwächen und besonders soziale Disparitäten in digitalen Kompetenzen sichtbar, unterstützt Schul- und Unterrichtsentwicklung und informiert die Weiterentwicklung digitaler Strategien. Mit ICILS 2028 werden inhaltliche Weiterentwicklungen umgesetzt: Aufgaben zum Umgang mit künstlicher Intelligenz sowie die systematische Integration des Themas „digitales Wohlbefinden“. Testinstrumente und Befragungen werden dafür aktualisiert, um den dynamischen Anforderungen digitaler Bildung gerecht zu werden.

Übrigens zeigt die JIMplus-Studie 2026 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs), wie Jugendliche die Chancen und Belastungen digitaler Medien aktuell erleben und welche Auswirkungen dies auf ihr digitales Wohlbefinden hat. 

Vision Schule

Für das neue Schuljahr sind drei Termine für das beliebte und bewährte Online-Fortbildungsformat geplant, wieder mit vielen Workshops zu unterschiedlichsten Themen der Medienbildung.

Diese Mittwochs-Termine stehen fest: 

  • 11. November 2026
  • 17. Februar 2027
  • 09. Juni 2027

Zwischen 09.00 und 20.30 Uhr kann zwischen zahlreichen Workshops à 90 Minuten gewählt werden. Insgesamt sind diese Workshops auf 5 Slots verteilt, sodass an mehreren Workshops teilgenommen werden kann. 

Anmeldungen sind über die Seite von VISION SCHULE möglich.

Save the date: Think Tank zu KI-Agenten in der Schule der Zukunft

KI-Agenten gelten als nächste Entwicklungsstufe der Künstlichen Intelligenz. Da sie nicht nur auf Anfragen reagieren, sondern Aufgaben eigenständig planen, Informationen verarbeiten und digitale Werkzeuge nutzen, eröffnen sie für den Bildungsbereich Perspektiven, die über die Möglichkeiten aktueller Chatbots hinausgehen. Ein Think Tank des NLQ bietet am 01./02. Dezember 2026 eine Plattform, um konkrete Einsatzszenarien für die Schule der Zukunft zu entwickeln. 

Anmeldungen sind bis zum 06. Oktober 2026 über das Niedersächsische LernCenter (NLC) möglich.

Zielsetzung und Fokus

Im Zentrum der Veranstaltung steht die Erschließung künftiger pädagogischer Potenziale von KI-Agenten für Lernprozesse, Unterrichtsgestaltung und Schulorganisation. Ziel ist eine offene Sammlung und gemeinsame Konstruktion von Visionen. Um dies ohne unmittelbare Beschränkungen zu ermöglichen, werden aktuelle rechtliche Rahmenbedingungen (z. B. Datenschutzvorgaben) und derzeitige technische Hürden methodisch bewusst ausgeklammert.

Methodik

Der Think Tank ist konsequent dialogorientiert angelegt. Die Veranstaltung verzichtet auf klassische Vortragsformate und fokussiert sich auf die kollaborative Arbeit und den direkten fachlichen Austausch der Teilnehmenden bei der Szenarien-Entwicklung.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Die Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte und Bildungsexperten mit fundierten Vorkenntnissen.

Folgende Voraussetzungen sind für die Teilnahme erforderlich:

  • Ein grundlegendes Verständnis der Funktionsweise von Large Language Models (LLMs).
  • Erste praktische Erfahrungen im Umgang mit KI-Agenten.
  • Die Bereitschaft, vom gegenwärtigen administrativen und rechtlichen Status quo zu abstrahieren.

Wichtiger Hinweis: Es findet keine inhaltliche Einführung in die Grundlagen der Künstlichen Intelligenz statt. Ein sicherer Umgang mit der Thematik wird vorausgesetzt, um unmittelbar in die fachliche Arbeit einsteigen zu können.

Organisatorisches
  • Kostenübernahme: Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung während der Veranstaltung werden übernommen.
  • Fahrtkosten: Die Abrechnung entstandener Reisekosten erfolgt durch die Teilnehmenden direkt über die jeweilige Schule bzw. Dienststelle.