KLICK CUT CODE 2026

Beim KLICK CUT CODE Medienfest dreht sich alles um kreative Arbeiten von Kindern und Jugendlichen im Landkreis Harburg. Es gibt Mitmach-Aktionen, Workshops, ein Bühnenprogramm, Info-Stände und eine Preisverleihung.

In den Workshops zeigen Expertinnen und Experten, wie Kinder und Jugendliche ihr eigenes digitales Medienprojekt erstellen können. Das geht von Programmieren mit Unity bis hin zum eigenen Podcast. Die Anmeldungen für die Workshops starten etwa einen Monat vor dem Festival. Darüber hinaus können Teilnehmende an Mitmach-Inseln mit Macherinnen und Machern über deren Projekte ins Gespräch kommen.

Den Abschluss bildet die Preisverleihung, bei der die besten Beiträge prämiert werden und die kreativen Leistungen gebührend gewürdigt werden. Insgesamt werden EUR 5000,- an Preisgeldern vergeben.

Einsendeschluss ist der 31.05.2026.

Studientag „Digitales in der kulturellen Bildung – Grundschulen“

Grundschullehrkräfte aufgepasst: Am 15. April 2026, von 10 bis 17 Uhr, gibt der 2. Studientag „Digitales in der kulturellen Bildung – Grundschulen“ im Medienzentrum Hameln-Pyrmont Einblicke in unterrichtspraktische Ansätze mit digitalen Mitteln für die Fachbereiche Musik und Kunst an Grundschulen.

  • Im ersten 90-minütigen Workshop-Slot um 10:30 Uhr geht es um Stop-Motion-Animation für die filmische Praxis im Kunstunterricht, kreative Vorlagen für die Grundschule mit Pages oder 4-Chord-Songs mit Garage Band,
  • im zweiten Workshop-Slot kann es um Klangcollagen mit einer App, digitales Zeichnen auf dem iPad oder die VHS-Kompetenzschmiede „Mein Instrumentenkundebuch“
  • das gehen und
  • im dritten Slot ab 15:15 Uhr können sich Teilnehmende entscheiden zwischen dem Erstellen eines Remixes, Stop Motion mit StopClip aus den kits.app tools oder der VHS-Kompetenzschmiede: Vektorgrafiken und T-Shirt-Druck.

Teilnahme und Verpflegung sind kostenlos (Reisekosten werden nicht erstattet).
Genauere Informationen sind im Flyer nachlesbar.

Anmeldungen sind über das Niedersächsische LernCenter (NLC) noch bis zum 02. April 2026 möglich. Interessierte können sich auch gerne darüber hinaus direkt bei Tilman Koenig (tilman.koenig(at)nibis.de) melden.

Qualifizierung fördert Einsatz von 3D-Druck in der Bildungsarbeit

Das Medienzentrum des Landkreises Harburg hat eine Qualifizierungsreihe gestartet, die pädagogische Fachkräfte gezielt an den Einsatz von 3D-Druck in Bildungsprozessen heranführt. Ziel ist es, die wachsende Bedeutung dieser Technologie sowohl für die berufliche Orientierung als auch für kreatives und praxisnahes Lernen zu erschließen.

Die Fortbildung ist in drei Module gegliedert und richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter von Schulen sowie außerschulischen Bildungseinrichtungen, die im Tandem teilnehmen. Neben einer Einführung in die technischen Grundlagen erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, den 3D-Druck praktisch im DIGILAB des Medienzentrums zu erproben. Ergänzend dazu wird der Transfer in die eigene pädagogische Arbeit unterstützt.

Ein besonderer Bestandteil des Programms ist die Ausstattung der teilnehmenden Einrichtungen mit einem eigenen 3D-Drucker, sofern bisher kein Gerät vorhanden ist. Die hohe Nachfrage unterstreicht das Interesse: Die verfügbaren Plätze waren innerhalb kurzer Zeit vollständig vergeben.

Die Initiative zielt darauf ab, 3D-Druck als fächerübergreifende Methode in Unterricht und Bildungsangebote zu integrieren. Dabei stehen insbesondere die Förderung technischer Kompetenzen, kreativer Problemlösungen und anwendungsorientierter Lernformen im Mittelpunkt. 

Weitere Informationen auf der Seite des Medienzentrums des Landkreises Harburg sowie in der Medieninformation des Medienzentrums.

Mehr Unterstützung für IT-Administration an Niedersachsens Schulen

Die niedersächsische Landesregierung und die kommunalen Schulträger haben eine Vereinbarung getroffen, die insbesondere die IT-Administration an Schulen nachhaltig stärken soll. Ziel ist es, den wachsenden Anforderungen durch die zunehmende Digitalisierung des Unterrichts gerecht zu werden und den Betrieb digitaler Endgeräte langfristig abzusichern.

Ein zentraler Bestandteil der Einigung ist die deutliche Ausweitung der finanziellen Beteiligung des Landes an den Kosten für IT-Administration. Künftig sollen Schulträger stärker entlastet werden, indem das Land zusätzliche Mittel für die Betreuung, Wartung und den Support der schulischen IT-Infrastruktur bereitstellt. Dazu zählt auch ein Zuschuss in Höhe von EUR 125 pro angeschafftem Endgerät, um den administrativen Aufwand besser abzudecken.

Darüber hinaus ist vorgesehen, die Finanzierung der IT-Administration dynamisch zu gestalten. Ab 2028 sollen die bereitgestellten Mittel regelmäßig an die Tarifentwicklung im öffentlichen Dienst angepasst werden, um steigende Personalkosten aufzufangen.

Mit diesen Maßnahmen soll eine verlässliche und professionelle IT-Betreuung an Schulen sichergestellt werden. Dies gilt als wichtige Voraussetzung für einen stabilen und effektiven Einsatz digitaler Technologien im schulischen Alltag.

Weitere Informationen in der Presseinformation des Niedersächsischen Kultusministeriums.