KI-Café in Varel

Am 17. Juni 2026 ist das dritte KI-Café in der Börse der Ideen in Varel geplant. Nach dem gelungenen Auftakt im April und der zweiten Veranstaltung im Mai soll das Format als niedrigschwelliger Austausch rund um Künstliche Intelligenz im Bildungsbereich weitergeführt werden.

Das KI-Café richtet sich an Lehrkräfte und Interessierte, die KI-Anwendungen praxisnah kennenlernen, ausprobieren und gemeinsam reflektieren möchten. Im Mittelpunkt stehen dabei weniger klassische Fortbildungsstrukturen als vielmehr Austausch, gemeinsames Erkunden und gegenseitige Unterstützung.

Beim ersten Treffen standen insbesondere das Kennenlernen verschiedener KI-Anwendungen, erste Einsatzmöglichkeiten im Unterricht sowie Fragen zu Datenschutz und KI in Schule im Fokus. Beim Mai-Termin wurde unter anderem mit AIS.chat gearbeitet.

Weitere geplante Themen für die kommenden Treffen sind beispielsweise:

  • NotebookLM
  • Claude
  • Mistral
  • neue Prüfungsformate im Zeitalter von KI
  • Unterrichtsvorbereitung mit KI
  • praktische Erfahrungen aus dem Schulalltag

Besonders wertvoll ist dabei der offene Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmenden.

Sollte das Angebot weiterhin gut angenommen werden, ist geplant, das KI-Café nach den Sommerferien regelmäßig einmal pro Monat fortzuführen.

Kooperationspartner des Formats sind:

  • Bildungsregion Friesland
  • Kreismedienzentrum Friesland
  • Börse der Ideen der Barthelstiftung

Initiiert wird das KI-Café von Philipp Merten und Michael Piossek aus der Medienpädagogischen Beratung.

Anmeldungen per Mail über die Bildungsregion-Friesland.

Forum Medienethik 2026

Das Forum Medienethik 2026 steht vor der Tür und verspricht, ein spannendes Event für alle Interessierten im Bereich Medien und Ethik zu werden! Die Veranstaltung am 09./10. September 2026 in Soltau bietet eine Plattform, um über aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen in der Medienlandschaft zu diskutieren. In Zeiten von Fake News und digitaler Desinformation ist die Auseinandersetzung mit ethischen Fragen wichtiger denn je.

Das Forum bringt Fachleute, Wissenschaftler und Praktiker zusammen, um gemeinsam Lösungen zu finden und Best Practices auszutauschen. Die Teilnehmenden können sich auf inspirierende Vorträge und aktive Workshop-Phasen freuen. Wie schon in den Jahren zuvor, soll erneut nicht nur theoretisches Wissen vermittelt, sondern auch der praktische Umgang mit ethischen Fragestellungen in den Medien beleuchtet werden. Die Veranstaltung bietet überdies Raum für Networking und den Austausch von Ideen.

Anmeldungen sind bis zum 15. Juli 2026 möglich.

Weitere Informationen etwa zum Programm sind auf der Website des Forums Medienethik 2026 nachzulesen.

Klartext-Blog – Ausschreibung

Zum neuen Schuljahr 2026/27 werden wieder Schulen gesucht, die an der Gründung einer Schulzeitung als Internet-Blog interessiert sind. Schulen mit einer „traditionellen“ Print-Schulzeitung, die über eine Ausweitung oder einen Umzug ins Digitale nachdenken, sind ebenfalls angesprochen. Gesucht werden Schulredaktionen, die jeweils mit 3-5 Schülerinnen und Schülern sowie der betreuenden Lehrkraft teilnehmen.

Es wird zwei bis drei eintägige Präsenzveranstaltungen im Raum Hannover geben. Zudem wird es drei Online-Workshops geben, die Schwerpunkte zur Blog-Gestaltung umfassen. 
Der Klartext Blog ist eine landesweite Plattform für journalistische Beiträge von Schülerinnen und Schülern. Die Mitarbeit am Klartext Blog sowie die Teilnahme an zwei Präsenzveranstaltungen und drei Online-Workshops ist Teilnahmevoraussetzung. Damit wird die Netzwerkbildung unter Schulzeitungen gestärkt. Die betreuende Lehrkraft erhält im Schuljahr 2026/2027 vorbehaltlich zur Verfügung stehender Ressourcen eine Anrechnungsstunde auf ihre Unterrichtsverpflichtung.

Für die Bewerbung sind Angaben zu folgenden Kriterien wichtig:
Etwa seit wann gibt es Pläne / gibt es den Plan zur Gründung einer Schulzeitungsredaktion? Ggf. auf welchen Plattformen wird veröffentlicht (Print, Blog etc.)? Hat die betreuende Lehrkraft Vorerfahrungen mit Schulzeitungen, mit Schul­blogs und / oder mit WordPress? Kontaktdaten der betreuenden Lehrkraft (Schule, Name, Telefon, E-Mail) / Liegt das Einverständnis der Schulleitung vor?

Weitere Infos auch auf der Ausschreibungs-Seite.

Bewerbungen erfolgen formlos bis Mittwoch, 03.06.2026 an bewerbungen@klartext-blog.de. Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt.

Fragen zur Bewerbung können ebenfalls an bewerbungen@klartext-blog.de gerichtet werden.

Medienzentrum des Landkreises Harburg ist digitales Vorzeigeprojekt

Das Medienzentrum des Landkreises Harburg mit seinem digitalen Bildungslabor, dem DIGILAB, ist ein Vorzeigeprojekt, das auch überregional Vorbildcharakter hat. Eine Delegation aus Mecklenburg-Vorpommern war jetzt zu Gast in Hittfeld, um sich über die Arbeit zu informieren. Leiter Ekkehard Brüggemann und sein Team sowie Kreisrätin Ana Cristina Bröcking stellten den Vertreterinnen und Vertretern des Landkreises Rostock sowie des Ministeriums für Bildung und Kindertagestättenförderung „Perspektiven einer multiprofessionellen und vernetzten Medien- Mint und Makerbildung in Medienzentren“ vor. Zudem vermittelten Christian Schlöndorf, Abteilungsleiter Digitalisierung und Informationstechnologien vom Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) und Brüggemann gemeinsam die vernetzte Landesperspektive und Strategie einer Medienbildung im Land Niedersachsen.

„Ich freue mich über den Besuch, der auch eine Anerkennung der Arbeit unseres Medienzentrums ist“, sagte Kreisrätin Ana Cristina Bröcking. „Damit wird noch einmal deutlich: Unser Medienzentrum ist nicht nur das Zentrum für digitale Bildung im Landkreis Harburg, sondern strahlt weit über den Landkreis hinaus. Hier kann die digitale Welt unmittelbar erlebt werden. Unsere Erfahrungen dabei geben wir gern weiter.“

Die Arbeit im Medienzentrum des Landkreises Harburg ist für die Besucherinnen und Besucher Vorbild, um vergleichbare Institutionen in Mecklenburg-Vorpommern einzurichten. Der Kontakt war bei der bundesweiten Statuskonferenz Digitalpakt vor knapp eineinhalb Jahren entstanden, als das Team um Leiter Brüggemann als einziges Best-Practice-Vorhaben aus Niedersachsen eingeladen war, um seine Arbeit vorzustellen. Bei der Tagung war es darum gegangen, die bisherigen Anstrengungen zum Aufbau digitaler Bildungsinfrastruktur in Deutschland zu würdigen und einen Blick in die Zukunft zu werfen.

Genau das beeindruckte auch die Vertreterinnen und Vertreter aus Mecklenburg-Vorpommern – und ist für sie Anregung für das eigene Bundesland. In Mecklenburg-Vorpommern sind Medienzentren keine freiwillige Leistung von Landkreisen wie in Niedersachsen, und der Landkreis Rostock arbeitet daran, dort übergreifend Angebote für die Bildungslandschaft zu schaffen – also genau das zu implementieren, was das Medienzentrum anbietet.

Der Landkreis Harburg hat mit dem Medienzentrum einen zentralen Ort für Mint-, Maker- und Medien-Bildung geschaffen. „Wir haben mit dem DiIGILAB das Medienzentrum quasi neu erfunden. Dabei haben wir eine tiefgreifende Entwicklung vom klassischen Medienverleih und IT-Support hin zu einem zentralen Lernort für Mint-, Maker- und Medien-Bildung durchlaufen“, fasst Ekkehard Brüggemann kurz zusammen, was das DIGILAB auszeichnet. Dabei richtet sich das DIGILAB mit seinem Programm an schulische und außerschulische Bildungsträger sowie Vereine. Pädagoginnen und Pädagogen aus dem Bildungs- und Jugendbereich haben so die Möglichkeit, aktuelle Medientechnologien auszuprobieren, sich auszutauschen und Perspektiven für die eigene Arbeit zu entwickeln, um diese dann an Kinder und Jugendliche weiterzugeben. Darüber hinaus initiiert und begleitet das DIGILAB Projekte mit Modellcharakter im Landkreis und ist hier in der Rolle eines Transformationsbegleiters unterwegs.

Für diese Arbeit verfügt das DIGILAB über ein streamingfähiges Video-, Bild- und Audiostudio mit Green-Screen- und weiterer Produktionstechnik zur Bearbeitung von Video- und Audiomaterial. Darüber hinaus gibt es ein integriertes Robotik-Schulungslabor und ein Kompetenzzentrum für additive und subtraktive Fertigung, unter anderem mit 3D-Druckern, Lasercuttern, CNC- und Stickmaschinen. Darüber hinaus verfügt das DIGILAB über ein komplettes Virtual Reality TV-Studio und ergänzend dazu über ein klassisches VR-Labor. Mit all diesen Angeboten möchte das Team des Medienzentrums Erfahrungen und Handlungspraxis im digitalen Raum erlebbar und für Bildungseinrichtungen handhabbar machen.

Zum DIGILAB des Landkreises Harburg.

Presseinformation zum Besuch der Delegation aus Mecklenburg-Vorpommern.