Safe the date: Think Tank zu KI-Agenten in der Schule der Zukunft

KI-Agenten gelten als nächste Entwicklungsstufe der Künstlichen Intelligenz. Da sie nicht nur auf Anfragen reagieren, sondern Aufgaben eigenständig planen, Informationen verarbeiten und digitale Werkzeuge nutzen, eröffnen sie für den Bildungsbereich Perspektiven, die über die Möglichkeiten aktueller Chatbots hinausgehen. Ein Think Tank des NLQ bietet am 01./02. Dezember 2026 eine Plattform, um konkrete Einsatzszenarien für die Schule der Zukunft zu entwickeln. 

Anmeldungen sind bis zum 06. Oktober 2026 über das Niedersächsische LernCenter (NLC) möglich.

Zielsetzung und Fokus

Im Zentrum der Veranstaltung steht die Erschließung künftiger pädagogischer Potenziale von KI-Agenten für Lernprozesse, Unterrichtsgestaltung und Schulorganisation. Ziel ist eine offene Sammlung und gemeinsame Konstruktion von Visionen. Um dies ohne unmittelbare Beschränkungen zu ermöglichen, werden aktuelle rechtliche Rahmenbedingungen (z. B. Datenschutzvorgaben) und derzeitige technische Hürden methodisch bewusst ausgeklammert.

Methodik

Der Think Tank ist konsequent dialogorientiert angelegt. Die Veranstaltung verzichtet auf klassische Vortragsformate und fokussiert sich auf die kollaborative Arbeit und den direkten fachlichen Austausch der Teilnehmenden bei der Szenarien-Entwicklung.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Die Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte und Bildungsexperten mit fundierten Vorkenntnissen.

Folgende Voraussetzungen sind für die Teilnahme erforderlich:

  • Ein grundlegendes Verständnis der Funktionsweise von Large Language Models (LLMs).
  • Erste praktische Erfahrungen im Umgang mit KI-Agenten.
  • Die Bereitschaft, vom gegenwärtigen administrativen und rechtlichen Status quo zu abstrahieren.

Wichtiger Hinweis: Es findet keine inhaltliche Einführung in die Grundlagen der Künstlichen Intelligenz statt. Ein sicherer Umgang mit der Thematik wird vorausgesetzt, um unmittelbar in die fachliche Arbeit einsteigen zu können.

Organisatorisches
  • Kostenübernahme: Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung während der Veranstaltung werden übernommen.
  • Fahrtkosten: Die Abrechnung entstandener Reisekosten erfolgt durch die Teilnehmenden direkt über die jeweilige Schule bzw. Dienststelle.

 

Die Hörwurm-Preisverleihung 2025-26

Dieses Jahr fand am 03. Juni 2026 zum 2. Mal die Preisverleihung der Gewinner des Hörspielwettbewerbs „Der Hörwurm“ im Medienzentrum der Region Hannover statt. Die Preisverleihung mit der Übergabe der Preise wurde im Podcaststudio aufgezeichnet. Parallel dazu erprobten sich die anderen Kinder in VR und Robotik, angeleitet durch das ganze Team des Medienzentrums.

Generell richtet sich der Wettbewerb „Der Hörwurm“ an Grundschulen in ganz Niedersachsen und hat zum Ziel, Kindern die Welt der Hörspielproduktion zu eröffnen. Die Kinder erschaffen ein Hörspiel mit Geräuschen und oft auch mit Musik von maximal 10 Minuten und können wertige Sachpreise gewinnen (Handyrekorder). Im schulischen Alltag findet die Erarbeitung im Rahmen des Deutschunterrichts oder in AGs statt. Es wird bei der Preisverleihung differenziert zwischen den Jahrgängen 1/2 und 3/4, um den Voraussetzungen der Kinder gerecht zu werden.

Informationen finden sich auf einer Edumap und natürlich über den noch jungen Podcast-Kanal „Der Hörwurm“ (über die gängigen öffentlichen Portale).
Weitere Informationen liefert zudem die Internetseite des Hörwurms.

Podcast-Folgen zu Schulleitungs-Zertifizierung und dem Smiley e.V.

In der Folge SMM 095 thematisieren Hans-Jakob (Jako) Erchinger und Ben Quinkenstein von „Schule Macht Medien“ beim Zertifizierungstag des Niedersächsischen Landesinstituts für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) das frisch zertifizierte schulische Leitungspersonal. Denn am 10. Juni 2026 erhielten die Absolventinnen und Absolventen im Novotel Hildesheim ihre Zertifikate.

Im Mittelpunkt des Podcasts stehen die wissenschaftlichen Grundlagen der Qualifizierung, die Bedeutung professioneller Schulleitung für die Schulentwicklung sowie die Frage, wie Führung die Qualität von Schule nachhaltig beeinflussen kann.

Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war die Podiumsdiskussion mit der Niedersächsischen Kultusministerin Julia Willie Hamburg, Dr. Sarah Fichtner von der Leuphana Universität Lüneburg, der Trainerin und Schulleiterin Ellen Osterode-Meyer sowie dem Absolventen Jörg Siefker. Moderiert wurde das Gespräch von Georgios Papadopoulos vom NLQ.

Quelle: Quinkenstein / NLQ

Für einen feierlichen Rahmen sorgte das beeindruckende oRcHeSter der Ricarda-Huch-Schule Hannover unter der Leitung von Ulrich Dreier. Die musikalischen Beiträge verliehen dem Zertifizierungstag eine besondere Atmosphäre und machten deutlich, wie vielfältig und lebendig Schulkultur sein kann.

Für diese Podcast-Folge interviewten die Podcaster Hans-Jakob Erchinger und Ben Quinkenstein Kultusministerin Julia Willie Hamburg, Dr. Sarah Fichtner, Ellen Osterode-Meyer, Trainerin im QBasis-Programm und die Schulleiterin der Ricarda-Huch-Schule, Frau Sandra Behrens. Überdies berichtet Ulrich Dreier, Leiter des oRcHeSters über seine Erfahrungen als Leiter des Schulorchesters.

Interviewpartner Behrens und Dreier; Quelle: Quinkenstein / NLQ
Quelle: Quinkenstein / NLQ

In der Podcast-Folge SMM 096 Schule macht Smiley – mit einem 🙂 zu mehr Medienkompetenz sprechen die Podcaster Hans-Jakob (Jako) Erchinger und Ben Quinkenstein mit Ralf Willius und Moritz Becker vom Verein Smiley e.V. Der Verein unterstützt seit vielen Jahren Eltern, Schulen, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler dabei, Medienkompetenz zu stärken und einen reflektierten Umgang mit Medien zu entwickeln. Der Name „Smiley“ ist dabei Programm: Die positive Grundhaltung, für die das Smiley-Symbol steht, prägt auch die Workshops und Fortbildungen des Vereins. Im Mittelpunkt stehen nicht Verbote oder Ängste, sondern die Frage, wie junge Menschen soziale Medien kompetent, verantwortungs- und respektvoll nutzen können. Smiley e.V. fördert genau diesen reflektierten und verantwortungsvollen Umgang mit Social Media in Schulen (smiley-ev.de).

Eine gute Stunde sprechen sie mit unseren Gästen über Chancen und Herausforderungen von Social Media, über die digitale Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen und darüber, was Lehrkräfte daraus für ihren Schulalltag mitnehmen können. Eine unterhaltsame, praxisnahe und hochinteressante Folge – nicht nur für Lehrkräfte, sondern für alle, die junge Menschen in ihrer Mediennutzung begleiten.

KI-Café in Varel

Am 17. Juni 2026 ist das dritte KI-Café in der Börse der Ideen in Varel geplant. Nach dem gelungenen Auftakt im April und der zweiten Veranstaltung im Mai soll das Format als niedrigschwelliger Austausch rund um Künstliche Intelligenz im Bildungsbereich weitergeführt werden.

Das KI-Café richtet sich an Lehrkräfte und Interessierte, die KI-Anwendungen praxisnah kennenlernen, ausprobieren und gemeinsam reflektieren möchten. Im Mittelpunkt stehen dabei weniger klassische Fortbildungsstrukturen als vielmehr Austausch, gemeinsames Erkunden und gegenseitige Unterstützung.

Beim ersten Treffen standen insbesondere das Kennenlernen verschiedener KI-Anwendungen, erste Einsatzmöglichkeiten im Unterricht sowie Fragen zu Datenschutz und KI in Schule im Fokus. Beim Mai-Termin wurde unter anderem mit AIS.chat gearbeitet.

Weitere geplante Themen für die kommenden Treffen sind beispielsweise:

  • NotebookLM
  • Claude
  • Mistral
  • neue Prüfungsformate im Zeitalter von KI
  • Unterrichtsvorbereitung mit KI
  • praktische Erfahrungen aus dem Schulalltag

Besonders wertvoll ist dabei der offene Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmenden.

Sollte das Angebot weiterhin gut angenommen werden, ist geplant, das KI-Café nach den Sommerferien regelmäßig einmal pro Monat fortzuführen.

Kooperationspartner des Formats sind:

  • Bildungsregion Friesland
  • Kreismedienzentrum Friesland
  • Börse der Ideen der Barthelstiftung

Initiiert wird das KI-Café von Philipp Merten und Michael Piossek aus der Medienpädagogischen Beratung.

Anmeldungen per Mail über die Bildungsregion-Friesland.