Fortbildungsreihe „Medienkompetenz an der Grundschule“

Das Niedersächsische Kultusministerium und die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) bieten in Kooperation mit dem Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) auch im Schuljahr 2026/2027 wieder die modular aufgebaute Fortbildungsreihe zum Thema Medienkompetenz für Grundschullehrkräfte an.

Die Fortbildungsreihen sollen die Medienkompetenz von Grundschullehrerinnen und -lehrern umfassend entwickeln und stärken. Vermittelt werden medienpraktische Kenntnisse zur Arbeit mit digitalen Fotos und Tönen sowie zur Arbeit mit Tablets im Unterricht. Darüber hinaus werden Handlungsstrategien zum sicheren Umgang mit dem Internet vermittelt, insbesondere zu den Online-Angeboten, die Kinder heutzutage nutzen. Für die am Projekt teilnehmenden Grundschulen stehen darüber hinaus medienpraktische Zusatzmodule zur Verfügung. Einzelne Fortbildungsmodule werden im Online-Format realisiert.

Bewerben können sich Grundschulen aus allen Landkreisen und kreisfreien Städten Niedersachsens. Sie ordnen sich den Regionen eigenständig zu. Das Anmeldeformular sowie weitere Informationen zur medienpädagogischen Fortbildungsreihe werden auf der Internetseite der NLM zur Verfügung gestellt.

Bewerbungsfrist ist der 01. Juni 2026!

Die Auswahl der einzelnen Schulen in den Regionen erfolgt nach Eingangsdatum! Liegen mehr Anmeldungen als verfügbare Plätze vor, entscheidet das Los.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden sich auf der Seite der NLM

Zudem bietet ein Flyer eine erste Übersicht. 

Podcast-Folge über Bildungsregionen und Bildungskoordination

In der Podcast-Folge SMM 092 sprechen die Podcaster Hans-Jakob Erchinger und Ben Quinkenstein mit ihren Gästen über Bildungsregionen und Bildungskoordination. Dafür haben sie folgende drei Gäste eingeladen: Prof Dr. Herbert Asselmeyer der Universität Hildesheim, Julia Koblitz aus der Bildungsregion Südniedersachsen, sowie Georgios Papadopoulos vom Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ).

Mit der Gremienarbeit der rund 80 Bildungskoordinierenden ist die Arbeit in den etwa 40 Bildungsregionen in ganz Niedersachsen erst möglich. Bildungskoordinatorinnen und Bildungskoordinatoren kommen immer dann ins Spiel, wenn für die Bildung von Kindern und Jugendlichen mehrere Personen oder Institutionen (Land, Kommune, Schule, Beratungsinstitutionen) zuständig sind. Immer wenn sie kooperieren wollen, bringen Bildungskoordinierende sie zusammen. Sie versuchen Qualität, Anregungen, Impulse einfließen zu lassen. Es geht also um den gemeinsamen Blick bei wichtigen gemeinsamen Themen.

Die Runde thematisiert mehrere Fragen, wie etwa „Was macht ein Bildungskoordinator?“, „Wie funktionieren die Bildungsregionen?“ oder „Warum sind Bildungsregionen so wichtig?“

Eine spannende Podcast-Folge, die in lockerer Gesprächsatmosphäre Zusammenhänge verständlich erläutert.

Studientag „Digitales in der kulturellen Bildung – Grundschulen“

Grundschullehrkräfte aufgepasst: Am 15. April 2026, von 10 bis 17 Uhr, gibt der 2. Studientag „Digitales in der kulturellen Bildung – Grundschulen“ im Medienzentrum Hameln-Pyrmont Einblicke in unterrichtspraktische Ansätze mit digitalen Mitteln für die Fachbereiche Musik und Kunst an Grundschulen.

  • Im ersten 90-minütigen Workshop-Slot um 10:30 Uhr geht es um Stop-Motion-Animation für die filmische Praxis im Kunstunterricht, kreative Vorlagen für die Grundschule mit Pages oder 4-Chord-Songs mit Garage Band,
  • im zweiten Workshop-Slot kann es um Klangcollagen mit einer App, digitales Zeichnen auf dem iPad oder die VHS-Kompetenzschmiede „Mein Instrumentenkundebuch“
  • das gehen und
  • im dritten Slot ab 15:15 Uhr können sich Teilnehmende entscheiden zwischen dem Erstellen eines Remixes, Stop Motion mit StopClip aus den kits.app tools oder der VHS-Kompetenzschmiede: Vektorgrafiken und T-Shirt-Druck.

Teilnahme und Verpflegung sind kostenlos (Reisekosten werden nicht erstattet).
Genauere Informationen sind im Flyer nachlesbar.

Anmeldungen sind über das Niedersächsische LernCenter (NLC) noch bis zum 02. April 2026 möglich. Interessierte können sich auch gerne darüber hinaus direkt bei Tilman Koenig (tilman.koenig(at)nibis.de) melden.

Qualifizierung fördert Einsatz von 3D-Druck in der Bildungsarbeit

Das Medienzentrum des Landkreises Harburg hat eine Qualifizierungsreihe gestartet, die pädagogische Fachkräfte gezielt an den Einsatz von 3D-Druck in Bildungsprozessen heranführt. Ziel ist es, die wachsende Bedeutung dieser Technologie sowohl für die berufliche Orientierung als auch für kreatives und praxisnahes Lernen zu erschließen.

Die Fortbildung ist in drei Module gegliedert und richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter von Schulen sowie außerschulischen Bildungseinrichtungen, die im Tandem teilnehmen. Neben einer Einführung in die technischen Grundlagen erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, den 3D-Druck praktisch im DIGILAB des Medienzentrums zu erproben. Ergänzend dazu wird der Transfer in die eigene pädagogische Arbeit unterstützt.

Ein besonderer Bestandteil des Programms ist die Ausstattung der teilnehmenden Einrichtungen mit einem eigenen 3D-Drucker, sofern bisher kein Gerät vorhanden ist. Die hohe Nachfrage unterstreicht das Interesse: Die verfügbaren Plätze waren innerhalb kurzer Zeit vollständig vergeben.

Die Initiative zielt darauf ab, 3D-Druck als fächerübergreifende Methode in Unterricht und Bildungsangebote zu integrieren. Dabei stehen insbesondere die Förderung technischer Kompetenzen, kreativer Problemlösungen und anwendungsorientierter Lernformen im Mittelpunkt. 

Weitere Informationen auf der Seite des Medienzentrums des Landkreises Harburg sowie in der Medieninformation des Medienzentrums.