CrossMediaCamp 2026

Am 10./11. April 2026 findet zum zweiten Mal das CrossMediaCamp (CMC) in Wolfenbüttel statt. Unter dem Motto „Fächer verbinden – Medien verstehen – Zukunft gestalten“ bietet  die Mitmachveranstaltung zur Entwicklung fächerübergreifender Medienkompetenz erneut Gelegenheit, die Künste mit Naturwissenschaften und informatischer Bildung zu verbinden.

Das Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich auf der Seite des CMC 2026.

Aktionswoche #PressefreiheitMachtSchule

Auch wenn er noch in weiter Ferne scheint, so rückt der Internationale Tag der Pressefreiheit am 03. Mai doch unaufhaltsam näher. Mit der Aktionswoche #PressefreiheitMachtSchule in Niedersachsen koordiniert der Verein Journalismus macht Schule e.V. und die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) kostenfreie Workshops und Schulbesuche zu Themen wie Desinformation, Informationsbeschaffung auf Social Media, Pressefreiheit & Glaubwürdigkeit im Journalismus. Anlässlich des Tags der Pressefreiheit erhalten Schulklassen die Möglichkeit, sich in interaktiven Workshops mit zentralen Fragen rund um das Thema Pressefreiheit auseinanderzusetzen und mit Medienprofis in den Austausch zu kommen.

Die Aktionswoche findet vom 04. Mai bis 08. Mai 2026 statt. In dieser Woche werden landesweit Workshops und Veranstaltungen an verschiedenen Orten in Präsenz angeboten. Ergänzend dazu können Schulbesuche von Medienschaffenden direkt an den Schulen in ganz Niedersachsen gebucht werden. Digitale Angebote ergänzen die Reihe.

Die Buchung der Angebote ist ab Mitte Februar 2026 über die Webseite der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM) möglich.

Informationen dazu gibt es auch bei Journalismus Macht Schule e.V. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 bis 11 aller Schulformen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Zudem findet am 27. April 2026 bereits ein ganztägiger Workshop vom NLQ in Hannover für Lehrkräfte zum Thema „Journalismus und Soziale Medien“ anlässlich des Internationalen Tags der Pressefreiheit statt. Für diesen kann man sich bis zum 02. März 2026 über das Niedersächsisches LernCenter (NLC) anmelden.

Neue Runde des Landesprojekts n-report

„Irgendwas mit Medien“ wollen viele Schülerinnen und Schüler später einmal beruflich machen. Einen realistischen Blick auf die verschiedenen medialen Formate zu vermitteln, darauf zielt die Fortbildungsreihe n-report ab. Die begehrte und erfolgreiche Reihe wird alle zwei Jahre angeboten und im Schuljahr 2026/27 zum wiederholten Mal.

In fünf Seminaren des gesamten Schuljahres werden Lehrkräfte mit Journalistinnen und Journalisten zusammengebracht. Die erfahrenen Medienprofis -in Kooperation mit der NLQ- vermitteln den Teilnehmenden Medienbildung praxis- und hautnah. Denn parallel zum erworbenen Wissen soll es an der eigenen Schule erprobt und weiterentwickelt werden. Hierbei werden auch die Schülerinnen und Schüler durch kostenfreie Workshops unterstützt. Besonders geeignet ist die Teilnahme von Lehrkräften, die in Tablet-Klassen unterrichten. Darüber hinaus richtet sich das Angebot ausdrücklich an Schulen, die bereits über eine Schülerzeitung, einen schulischen Online-Blog oder Social-Media-Redaktionen verfügen. Ebenso erwünscht ist die konzeptionelle Einbindung journalistischer Medienarbeit in den Fachunterricht. Die Fortbildungsreihe leistet damit einen gezielten Beitrag zur Schulentwicklung im Bereich Medienbildung.

Am Projekt n-report können 15 Schulen aus verschiedenen Regionen Niedersachsens teilnehmen. Das durchzuführende Schulprojekt wird in einer NLQ-Veröffentlichung dokumentiert. Ausgewählte Schulbeiträge werden abschließend mit dem N-REPORT-PREIS prämiert – und die Lehrkräfte erhalten bei erfolgreicher Teilnahme ein Zertifikat vom NLQ.

Weitere Informationen zur Ausschreibung finden sich auf der n-report-Seite.

Die Anmeldung erfolgt über die NLC.

Weitere Hintergrundinformationen auch über die letzten Durchgänge können im Bildungsportal Niedersachsen nachgelesen werden.

Niedersächsische Schulen gewinnen KI-Preise

Überragend! Die Ernst-Reuter-Schule Pattensen und die Friedensschule Osnabrück haben in der Kategorie KI-Teilkonzept den bundesweiten KI-Schulpreis gewonnen. Die Gewinnerschulen des KI-Schulpreises 2025 wurden am 16. Januar 2026 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung auf dem Bildungscampus Heilbronn bekanntgegeben. 

Mit dem KI Schulpreis 2025 wurde der praxisorientierte Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Schulalltag ausgezeichnet. Dabei wurden Schulen prämiert, die mit Künstlicher Intelligenz mutig neue Konzepte ausprobieren, um Bildungsgerechtigkeit, Schulentwicklung und die Entlastung von Lehrkräften und Mitarbeitenden voranzutreiben. 

Eingegangen waren im vergangenen Jahr insgesamt 190 Bewerbungen. Die meisten davon aus Niedersachsen. Fünf Schulen aus Niedersachsen hatten es in die Shortlist geschafft. Kultusministerin Julia Willie Hamburg gratulierte den Gewinnerschulen mit einem Videogrußwort auf der Preisverleihung. Die Ministerin lobte beide Schulen, dass ihr „[…] Engagement […] wegweisend [sei]. Ob das Projekt demoKI gegen Fake News an der Friedensschule Osnabrück oder das neue Fach Cyberethik – beide Schulen zeigen eindrucksvoll, wie aus Freiräumen und Erfindungsgeist wegweisende Projekte entstehen können und wie KI genutzt werden kann, um Demokratiebildung zu stärken.“

Die Friedensschule Osnabrück gewann in der Kategorie KI-Teilkonzept den ersten Platz und wurde mit dem Projekt „demoKI“ ausgezeichnet, mit dem die Schule Künstliche Intelligenz und Demokratiebildung miteinander verbindet. Dabei entwickeln Schülerinnen und Schüler eigene Chatbots, setzen sich mit ethischen Fragestellungen auseinander und stellen ihre Ergebnisse als Open Educational Resources zur Verfügung.

Die Ernst-Reuter-Schule Pattensen erhielt in der Kategorie KI-Teilkonzept den dritten Platz für ihr Unterrichtsformat „Cyberethik“. Dabei werden technologische, gesellschaftliche und moralische Fragen rund um Künstliche Intelligenz zusammengeführt und es Schülerinnen und Schülern ermöglicht, Chancen und Risiken von KI zu bewerten und sie als Bildungs- und Reflexionsaufgabe zu begreifen. 

Eine Übersicht über alle Gewinnerschulen 2025 findet sich auf der KI-Schulpreis-Seite.