KinoSchule Hannover

Von Oktober 2026 bis Januar 2027 findet wieder KinoSchule Hannover statt. Die KinoSchule Hannover unterstützt mit ihren Angeboten Schulen und Bildungseinrichtungen in der Region Hannover bei der Vermittlung von „Filmlesefähigkeit“ und ästhetischer Bildung. Ziel ist es, Film und Filmsprache in ihrer Geschichte und „Grammatik“ kenntlich zu machen.

Die Filmvorführungen beginnen jeweils um 9 und um 11:30 Uhr im Kino im Künstlerhaus in der Sophienstraße. Anmeldungen sind erforderlich. Es ist möglich einen Wunschtermin auszuwählen.
Auf der Seite werden auch Empfehlungen gegeben, in welchem Schulfach und auch für welcher Altersstufe der Film ist. Die KinoSchule stellt Materialien zur Verfügung, die zur Vor- und Nachbereitung der Filmsichtung im Unterricht genutzt werden können. Vor der Vorführung gibt es eine inhaltliche und auf die Gestaltung zielende Einführung durch einen Referenten der Medienzentren. Im Anschluss wird ein Filmgespräch angeboten.
Der Eintrittspreis beträgt EUR 4,- pro Schüler/Schülerin, mit HannoverAktivPass ist der Eintritt frei.

Spannende Vortragsreihe „Was kann KI in der Schule?“

Die NLQ-Vortragsreihe „Was kann KI in der Schule?“ geht ins fünfte Jahr. Denn das Thema künstliche Intelligenz (KI) ist noch immer aktuell und in aller Munde. In der nach wie vor höchst spannenden Vortragsreihe werden Chancen der KI für Lehrkräfte sowie Möglichkeiten für einen Unterrichtseinsatz von renommierten Referierenden aufgezeigt und allen Interessierten näher gebracht.

Die Vortragsreihe „Was kann KI in der Schule?“ bietet eine exzellente Gelegenheit für Lehrkräfte und Interessierte, sich über die Chancen und Möglichkeiten von KI im Unterricht zu informieren und ihr Wissen zu erweitern. Es ist von großer Bedeutung, dass Lehrkräfte sich mit diesem Thema auseinandersetzen, da sich die Welt schnell verändert und Schulen Schritt halten müssen, um Schülerinnen und Schüler auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Durch die Teilnahme an dieser Vortragsreihe können Lehrkräfte ihr Verständnis von KI erweitern und wertvolle Anregungen für die Gestaltung ihres Unterrichts erhalten.

Die Übersicht im Flyer.

Internet-ABC-Schule Niedersachsen

Die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) bietet niedersächsischen Grundschulen im aktuellen Schuljahr 2026/27 das Projekt Internet-ABC-Schule an, um Medienkompetenz auch bei den jüngsten Schülerinnen und Schülern zu fördern. Jede Grundschule, die sich gezielt für eine Förderung der Internetkompetenz ihrer Lernenden einsetzen möchte, kann sich um eine Teilnahme am Projekt bewerben.

Das Projekt „Internet-ABC-Schule“ bezieht in Niedersachsen die an der Entwicklung einer fundierten Internetkompetenz Beteiligten ein und richtet sich an die Lehrkräfte, Schülerinnen bzw. Schüler und Eltern. Durchläuft die Schule die praxisorientierte Fortbildung, erhält sie das Projektsiegel „Internet-ABC-Schule“.

In der Fortbildung erhalten die Lehrkräfte neben allgemeinen Informationen vor allem Inhalte und Methoden zur Unterrichts- und Projektgestaltung mit der Plattform und den Materialien. Diese werden im Rahmen der Qualifizierung in einem Unterrichtsprojekt ausprobiert und evaluiert. Die fünf Blöcke umfassende Qualifizierung findet online, in Präsenz und in zahlreichen Regionalgruppen Niedersachsens statt.

Darüber hinaus erhalten Eltern in einem Elternabend praktische Hinweise und Tipps für die Medienerziehung zuhause. Jeder Zielgruppe wird mit einem auf sie ausgerichteten medienpädagogischen Angebot das Internet näher gebracht.

Auch die Medienberatung Niedersachsen unterstützt Ihre Schule mit Materialien und Referierenden dabei, dieses Projektvorhaben kompetent und zielführend umzusetzen.

Eine Anmeldung für den Fortbildungsturnus im Schuljahr 2026/2027 ist bis einschließlich 11.09.2026 möglich.

Weitere Informationen können auf der Seite der NLM nachgelesen werden.

Social Media entschlüsseln 2026/2027: Vierteilige Online-Vortragsreihe

Die vierteilige Fortbildungsreihe „Social Media entschlüsseln. Denkanstöße für die Schule“ setzt sich mit der Bedeutung von Social Media im Leben von Jugendlichen auseinander – aus psychologischer, gesellschaftlicher und pädagogischer Perspektive – nicht zuletzt aus der Sicht der Jugendlichen selbst. Die Veranstaltungen bieten wissenschaftliche Einblicke, praktische Handlungsansätze und Raum für kritische Reflexion.
Veranstaltet wird die Fortbildungsreihe von der Medienethik & Mediensozialisation im Fachbereich Medienbildung des Niedersächsischen Landesinstituts für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ).

Teil 1 
Digitale Medien und Gehirne: iBrain oder noBrain?
am 29.10.2026, 16:00 – 17.30 Uhr,
mit Prof. Dr. Martin Korte, Technische Universität Braunschweig

Wir helfen unserem Gedächtnis mit vielen unterschiedlichen Mitteln auf die Sprünge. Denn jede Person lernt anders, merkt und erinnert sich anders bzw. speichert die Informationen in ihrem Gedächtnis anders ab. Wie wird aus Information Wissen und aus Wissen Bildung? Was kann die Hirnforschung dazu sagen? Unter welchen Bedingungen lernen wir besonders effektiv? Warum gelingt der Wissensabruf häufig so schlecht? Die digitale Entwicklung ist mit vielfältigen, positiven Aspekten verbunden, aber auch mit Herausforderungen für die mentale Gesundheit.
Auch in der Schule sind digitale Medien nicht mehr wegzudenken, aber was für Effekte haben sie im sich entwickelnden Gehirn? Wieviel Mediennutzung ist im Alltag noch gesund? 

Prof. Dr. Martin Korte ist renommierter Hirnforscher für Neurobiologe an der Technischen Universität Braunschweig. Er widmet sich der Erforschung der Grundlagen von Lernen, Gedächtnis und Vergessen. Als einer der meistzitierten deutschen Neurowissenschaftler und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) ist er international anerkannt. Seine Präsenz reicht über das wissenschaftliche Publikum hinaus.

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Teil 2 
Netzkultur, Zugehörigkeit und Identitätsentwicklung: Über die politische Sozialisation Jugendlicher in sozialen Medien.
am 10.12.2026, 16:00 – 17:30 Uhr,
mit M.A. Hoang Duc Vu, Technische Universität Braunschweig

Manchmal reichen wenige Worte, um zu merken, wie schnell sich Sprache und Codes im Netz verändern: „Ab zum Schanzenfest mit der ganzen Truppe“ ist ein Satz, den man als Unwahrscheinlich nicht mehr sagen sollte, wenn man nicht möchte, dass Jugendliche innerlich vor Fremdscham zusammenzucken. Die Auseinandersetzung und Kontextualisierung von Netzkultur ist eine Aufgabe, der sich Erwachsene in pädagogischen Berufsfeldern dringend stellen müssen.
Der Vortrag gibt Einblicke in jugendliche Netzkultur und beleuchtet, wie Sprache, Memes, Trends und digitale Gemeinschaften entstehen. Dabei werden sowohl mögliche Risiken und Konfliktfelder als auch Chancen betrachtet.

Hoang Duc Vu ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Erziehungswissenschaft der Technischen Universität Braunschweig. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Mediensozialisation, dem Einfluss sozialer Ungleichheit auf die Auswahl und Nutzung von Medien sowie dem Umgang mit neuen digitalen Medienphänomenen in der Medienpädagogik.

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Teil 3
Psychosoziale Auswirkungen sozialer Medien: Wohlbefinden, soziale Eingebundenheit, Identitätsentwicklung und Körperbild.
am 04.02.2027, 16:00 – 17:30 Uhr,
mit Dr. Claudia Lampert, Leibniz Institut für Medienforschung

Soziale Medien sind fester Bestandteil im Medienalltag von Heranwachsenden. Sie bieten vielfältige Möglichkeiten zur Kommunikation, sozialen Vernetzung und Identitätsentwicklung, können jedoch auch mit Risiken für das psychische Wohlbefinden einhergehen. Der Vortrag gibt einen Überblick über aktuelle Erkenntnisse zu den psychosozialen Auswirkungen sozialer Medien. Im Fokus stehen Zusammenhänge zwischen der Nutzung sozialer Medien und dem subjektiven Wohlbefinden von Jugendlichen, der sozialen Eingebundenheit, der Identitätsentwicklung sowie dem Körperbild. Dabei werden sowohl potenzielle Risiken, als auch positive Effekte betrachtet.

Dr. Claudia Lampert ist Senior Researcher am Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) in Hamburg. Im Rahmen verschiedener Forschungsprojekte (z. B. Connected Kids – Sozialisation in einer sich wandelnden Medienumgebung, Sicherheit für Kinder in der digitalen Welt) untersucht sie, welche Onlineerfahrungen Kinder und Jugendliche machen und wie sie den Herausforderungen der Digitalisierung begegnen.

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Teil 4
Mehr als Risiko: Soziale Medien als Räume für Teilhabe, Identität und Beziehung.
am 15.04.2027, 16:00 – 17:30 Uhr,
mit M.A. Marina Schubert, Hochschule Düsseldorf

Soziale Medien werden im pädagogischen Kontext vor allem unter dem Blickwinkel möglicher Risiken betrachtet. Der Vortrag nimmt deshalb die Potenziale sozialer Medien für Teilhabe, Identitätsentwicklung und Beziehungsgestaltung in den Blick. Aus wissenschaftlicher und praxisnaher Perspektive wird aufgezeigt, welche Bedeutung digitale Räume für Kinder und Jugendliche haben und welche positiven Erfahrungen und Möglichkeiten damit verbunden sind. Zudem wird diskutiert, welche Impulse sich daraus für pädagogisches Handeln ergeben und wie Fachkräfte die digitalen Lebenswelten
junger Menschen konstruktiv begleiten können.

Marina Schubert (M.A.) ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungs- und Transferschwerpunkt Kinderschutz und Kinderrechte in NRW an der Hochschule Düsseldorf. In ihrer wissenschaftlichen und pädagogischen Arbeit beschäftigt sie sich insbesondere mit den Themen digitale Teilhabe, Medienbildung sowie den Chancen und Herausforderungen sozialer Medien für Kinder und Jugendliche. In verschiedenen Forschungs- und Praxisprojekten, darunter „Co-Constructing KI – CoCoKI: Entwicklungslabor für einen geschützten Kommunikationsraum für Kinder“ und die „Explorative Untersuchung Kinderperspektiven auf Teilhabe. Kinder sprechen über Teilhabe im Internet“, setzt sie sich mit den Perspektiven und Erfahrungen junger Menschen in digitalen Lebenswelten auseinander. Ihre Expertise setzt sich zudem aus ihrer Erfahrung als Referentin für Medienpädagogik und als Leiterin des Gütesiegelausschusses für qualitätsvolle Kinderonlineangebote von Seitenstark e. V. sowie durch Erfahrungen in der Jugendhilfe im Strafverfahren und in der politischen Kinder- und Jugendbeteiligung zusammen.

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Übersicht der Veranstaltungen im Flyer